Ein Nachtrag zu unserem „Bei uns in Eisingen“ vom Januar 2015

Lokalpolitik

Unsere Eisinger Flüchtlingsfamilien

erhalten nun regelmäßig mehrmals die Woche Deutschunterricht von etwa einem halben Dutzend ehrenamtlichen Eisinger(inne)n (unter ihnen Lehrer, sogar aus Höchberg). Die Kinder/Jugendlichen sind schulisch versorgt.

Das Engagement der Helfer wird sehr positiv angenommen; man trifft in der Runde auf eine offene Atmosphäre. Wir freuen uns, dass sich unsere neuen Mitbürger offenbar wohl fühlen hier in Eisingen.

Wir sind stolz darauf, dass die Mehrheit des Gemeinderats im Oktober 2013 mit 11 (CSU, SPD und WVAN) zu 6 (Bürgermeisterin, GR Glas und UBE) Stimmen den Abriss des Gebäudes Hauptstraße 50 verhindert und somit die Voraussetzung für die Aufnahme der Flüchtlinge nicht verspielt hat.

Zudem freuen wir uns, dass in der GR-Sitzung im September 2014 über den SPD-Antrag zur Aufnahme von Flüchtlingen in dieses Gebäude nach intensiven, im Kern positiven Diskussionen eine Mehrheit von 13 : 4 Stimmen für die Aufnahme gestimmt hat.

Wir wünschen unseren Asylbewerbern, dass ihre Bewerbung bald und positiv entschieden wird und dass sie bis dahin einigermaßen mit der deutschen Sprache vertraut werden.


Ein Artikel in der aktuellen ZEIT vom 12. März 2015

weckt die Erinnerung an einen unerfreulichen Ausrutscher unserer Bürgermeisterin in der GR-Diskussion um den Antrag zur Bereitstellung des Anwesens Hauptstraße 50 für Flüchtlinge. In der generell konstruktiven Diskussion forderte sie den Antragsteller auf, doch in seiner Ferienwohnung Flüchtlinge aufzunehmen. Diese Äußerung findet sich natürlich nicht im Protokoll. Man konnte das als eigentliche Ablehnung verstehen; jedenfalls musste ich unwillkürlich an die Äußerung unserer Bürgermeisterin denken als ich o. g. ZEIT-Artikel „Die liebe Verwandtschaft“, auf Seite 10, las.

Im Artikel ist über ein Erlebnis der bekannten sympathischen Moderatorin Dunja Hayali, Wahlberlinerin mit arabischen Wurzeln und mit nur deutschem Pass, folgendes zu lesen: „… Sie könne nicht verstehen, fuhr Hayali fort, wieso Deutschland, „mein Land“, ein so reiches Land, nicht mehr Flüchtlinge hereinlasse. Es folgte ein Shitstorm, der sie erschütterte. „Dann nehmen Sie doch Flüchtlinge in Ihrer Wohnung auf“, empfahl ihr jemand. …“

Helmut Kennerknecht

 

 
 

Kommentare

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Hauptstelle 50

Lieber Helmut Kennerknecht, Zu Deinem Artikel möchte ich zwei Anmerkungen machen: 1. Als wir über die Hauptstr. 50 entschieden haben wir nicht an Asyl-Familien gedacht. Dein Vorschlag war Studenten! Deshalb hat das Abstimmungsverhalten nichts mit der Aufnahme von Asylanten zu tun. 2. Warum hast Du beim Beschluss über die Unterbringung von Asylanten das Abstimmungsverhalten nicht angegeben? Da war selbst eine Person von Deiner Fraktion dagegen und die WVAN. Schade, dass Du hier nicht ehrlich und sachlich schreibst. Eberhard Blenk, Fraktion UBE

Autor: Eberhard Blenk, Datum: 21.03.2015


Verwechslung nicht möglich

Hallo Herr Hartrich, selbstverständlich erscheinen auf der Eisinger SPD-Seite Kommentare nicht anonym, sondern nur namentlich gekennzeichnet, wie man unten in der Kommentarleiste sehen kann. Eine Verwechslung ist nicht möglich, da bei einer Kommentierung die e-mail Adresse für den Administrator angegeben werden muss.

Autor: Thomas Neumann, Datum: 20.03.2015


Verwechslung möglich

Hallo Herr Neumann, woher wissen Sie, wer den Kommentar geschrieben hat? Bezüglich des Fraktionszwanges werde ich mich noch einmal mit einem Ex-Mitglied der SPD-Fraktion in Eisingen unterhalten.

Autor: Michael Hartrich, Datum: 19.03.2015


13:4

Lieber Herr Hartrich, daran sieht man, dass es in der SPD keinen Fraktionszwang gibt: gelebte öffentliche Demokratie. Sehr erfreulich ist es, dass Frau Engert nach der konstruktiven Diskussion dem Antrag zugestimmt hat. Dennoch irritiert der sarkastische Hinweis auf die Ferienwohnung eines Gemeinderates immens!

Autor: Thomas Neumann, Datum: 19.03.2015


13:4

Lieber Herr Dr. Kennerknecht, ich möchte Sie daran erinnern, dass die Bürgermeisterin, _für_ die Aufnahme von Asylbewerbern gestimmt hat. Ganz im Gegensatz zu Herrn Wiesler. Herr Wiesler, allseits bekanntes Mitglied der SPD Rathausfraktion in Eisingen, wollte, nach seiner Aussage, nur die Asylbewerber aufnehmen, die er sich aussuchen kann. Da das nicht möglich war und ist, stimmte er gegen den SPD-Antrag.

Autor: Michael Hartrich, Datum: 19.03.2015


 

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