Dank unseren Kandidaten!

Kommunalpolitik

Haben Sie, verehrter Leser, schon einmal „Mitstreiter“ für eine Sache gesucht? Dann wissen Sie sicher wie mühsam das sein kann.

Begeisterte Gegner oder Befürworter einer Sache mag es ja noch genügend geben. Doch wer geht hin zu entsprechenden Veranstaltungen, mobilisiert andere Leute, die mitmachen, damit die zu verfolgenden Interessen auch durchgesetzt werden können? Wer nimmt sich Zeit, strengt seine Gedanken an, um kreative Lösungen und Beiträge zu finden? Wer nimmt die Unsicherheit in Kauf, dass die Bestrebungen unter Umständen nicht von Erfolg gekrönt sein werden? Der Kreis der möglichen aktiven Unterstützer wird immer kleiner: Ich habe einen anstrengenden Beruf, ich habe kleine Kinder, muss alte Eltern versorgen, ……Plausible Begründungen, sich fern zu halten, gibt es genügend. So auch, wenn es um Gemeindepolitik geht.

Wenn wir aber unser Leben und unser Umfeld selbst bestimmt gestalten wollen, können wir nicht anders, als die Zeit zu „opfern“, unsere Gedanken und unser Tun darauf zu richten. Wir können aber dank unserer Verfassung unsere Aufgaben in die Hände anderer legen: in die der Verwaltung und in die der Gemeinderäte.  

Unser Grundgesetz und die Bayerische Landesverfassung stützen das Recht der kommunalen Selbstverwaltung. Unsere Gemeinde kann selbst bestimmen, wie sich der Ort verändern sollte in baulicher, sozialer, finanzieller Hinsicht. Die Hauptorgane des kommunalen Verfassungssystems sind dabei Gemeinderat und Bürgermeister.

Während sich der Bürgermeister in Eisingen seit 1996 wie die gemeindlichen Mitarbeiter beruflich in Vollzeitvoll der Verwaltung und der Entwicklung des Ortes widmen kann, also hauptamtlich beschäftigt ist und damit von der Gemeinde sein Gehalt bezieht, nehmen unsere Gemeinderäte  ihre Aufgabe ehrenamtlich wahr. Das bedeutet, dass sie bei ca. zehn Sitzungen im Jahr jeweils mindestens zweieinhalb bis drei Stunden am Ratstisch sitzen. Sie gehen zehn Mal im Jahr zu Fraktionssitzungen von ca. ein bis zwei Stunden, nehmen an Ausschüssen teil, lesen Protokolle und Sachberichte. Es kommen gut und gern mindestens 60 Stunden im Jahr zusammen, die sie neben ihrer psychischen, physischen Kraft und Sachkompetenz uns Einwohnern von Eisingen zur Verfügung stellen, uns schenken. Sollte ihnen nicht Achtung und Dank ob ihrer Großzügigkeit von uns entgegen gebracht werden? Gut vorbereitete Sitzungen und Beschlussvorschläge sollten von  bürgermeisterlicher Seite ihre eingebrachte Zeit straffen. Ohne Gemeinderäte könnte die Verwaltung ihren verfassungsmäßigen Auftrag nicht erfüllen. Doch leider werden die Gemeinderäte für ihren Einsatz nicht immer gelobt.

Dennoch haben wir wieder Mitstreiter gefunden, dank der unnachgiebigen Suche durch die Fraktion: Frauen und Männer, die bereit sind das Amt des Gemeinderats zu übernehmen, stellen sich für unsere Ziele zur Wahl. Hoffentlich werden sie auch Freude haben und Freunde werden beim gemeinsamen Ringen um die Weiterentwicklung Eisingens. Ich bedanke mich herzlich bei ihnen, dass sie meine Interessen vertreten wollen! Wir können sie für ihre Bereitschaft belohnen, liebe Leser, indem wir zur Wahl gehen und ihnen unsere Stimme geben. Ich hoffe viele Bürger und auch Sie finden einmal in sechs Jahren die kurze Zeit dafür. Wir können ihnen aber auch während der Sitzungsperiode unsere Anliegen vorbringen oder ihnen eventuell unsere Kritik äußern ohne ihnen unsere Anerkennung zu verweigern. Machen Sie mit!

Jutta Kennerknecht

(Versammlungsleiterin zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten)

 
 

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