
Auf Einladung von MdL Volkmar Halbleib war SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer zu Gast in der Region. Die beiden Abgeordneten informierten sich beim St. Josefs Stift über die aktuell brisante Lage der Einrichtung.
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Auf Einladung von MdL Volkmar Halbleib war SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer zu Gast in der Region. Die beiden Abgeordneten informierten sich beim St. Josefs Stift über die aktuell brisante Lage der Einrichtung.
Auf seiner ersten größeren Informationstour in der Region Würzburg war Holger Grießhammer, Fraktionsvorsitzender der Bayern SPD, kürzlich auch beim St. Josefstift in Eisingen zu Gast. Grießhammer kam auf Einladung des Ochsenfurter Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib.
Im Stift in Eisingen, einer Einrichtung der Tatenwerk gGmbH für Menschen mit Behinderung, informierte sich Grießhammer bei Geschäftsführer Marco Warnhoff über die aktuelle Lage und die Herausforderungen für die Einrichtung für Menschen mit mehrfachen Behinderungen. Vor allem finanziell und personell drückt dort der Schuh. Am Gespräch auf der Suche nach Lösungsansätzen nahmen außer den beiden Abgeordneten Bezirksrätin Eva-Maria Linsenbreder, Bundestagskandidatin Katharina Räth, die stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreuzer sowie der ehemalige Eisinger Gemeinderat Helmut Kennerknecht teil.
Im Anschluss an den etwa zwei stündigen Austausch waren sich die Teilnehmenden einig: Die Herausforderungen in Eisingen sind beinahe modellhaft für die Zustände und Schwierigkeiten der Betreuung von Menschen mit schwersten Behinderungen in Bayern. Zu einem jahrzehntelang gewachsenen Sanierungsstau und einem unzureichenden Personalschlüsse kommt hinzu, dass die Heimaufsicht mit den Einrichtungen um eine rechtlich einwandfreie und zugleich dem Personal zumutbare Praxis vor Ort ringt und dass die Einrichtungen mit dem Wettbewerb um die Fachkräfte zurechtkommen müssen.
Grießhammer stellt im Anschluss an den Termin fest: „Die Wichtigkeit der Einrichtungen der Tatenwerk gGmbH ist nicht zu unterschätzen. Sowohl aufgrund der großen Zahl an Pflegeplätzen, der vielfältigen Aufstellung des Angebots als auch aufgrund des besonders hohen Pflegebedarfs vieler Klienten ist das Tatenwerk ein äußerst wichtiger Akteur in der Region. Gerade deshalb müssen die Schwierigkeiten des sozialen Trägers ernst genommen werden. Es besteht Handlungsbedarf von den gesetzlichen Rahmenbedingungen bis hin zur pragmatischen und lösungsorientierten Abstimmung mit Heimaufsicht und Bezirk.
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