Mit dem SPD-Ortsverein Eisingen Ludwigsburg erleben

Ortsverein

„Das war ein Erlebnis!“, sagen wir und meinen: Es war mal wieder etwas Besonderes, es hob sich ab von unserem alltäglichen Leben.

So war auch unsere traditionelle Herbstfahrt mit dem SPD-Ortsverein Eisingen nach Ludwigsburg wieder etwas Besonderes.

Gut ausgerüstet mit Regenschutz, nach dem Motto:„Hat man den Regeschirm dabei, braucht man ihn nicht“, machten wir uns auf den Weg ins Bundesnachbarland.

Dort wurden wir empfangen von einer barocken Anlage mit herzoglichem Schloss (erbaut 1704-1733; zum Vergleich Würzburger Residenz: 1719-1778) und darum herum angelegten großen Garten voll von farbenprächtigen Blumenbeeten. Einige unserer unternehmungslustigen Ausflugsgruppe (Wir durften auch den Bürgermeisterkandidaten Helmut Fuchs und seine Frau Petra zur Fahrt begrüßen.) ließen sich sogleich von einem, wie wir später erfuhren „begnadeten“ Führer ins Innere des Schlosses und in die Zeit von Herzog Eberhard Ludwig und seinen Nachfolgern entführen. Wir anderen widmeten uns ausschließlich der Erkundung der weiteren Gartenanlagen. Hier versetzte uns der Welt größte Kürbisausstellung ins Staunen. Überlebensgroße Figuren in sportlichen Aktionen, hergestellt aus zahllosen Kürbissen unterschiedlichster Formen und Farben, begegneten uns. An zahlreichen Ständen verköstigte man uns mit außergewöhnlichen Kürbisspezialitäten (Kürbissekt!). Die angebotenen Weine konnten laut Tester natürlich nicht mit unseren gewohnten Franken konkurrieren. Der Märchengarten lud ein zu einer Nachhilfestunde in Märchenkenntnis und Korbflechter boten ihre verschiedensten Kunst- und Gebrauchsgegenstände feil.

Nach der Mittagspause in verschiedenen Restaurants rund um den unverbauten großzügigen Marktplatz machte uns Helmut Kennerknecht mit seinem langjährigen Freund aus Ludwigsburg bekannt. Er ist SPD-Genosse, war längere Zeit Mitglied des Ludwigsburger Stadtrats und  bot uns auf unterhaltsame Art einen lebendigen, ganz persönlich geprägten Eindruck von der Stadt. Er erzählte uns von der Entstehung Ludwigsburgs, seiner Entwicklung zur Garnisonsstadt, zeigte uns entsprechende Gebäude, machte uns auf die Stadtanlage aufmerksam und berichtete von alten Berühmtheiten (Mörike, Schubart, Strauß, Kerner), aber auch von zahlreichen Erfindungen der jüngsten Geschichte (Kaffeeersatz, Klospülung, Klopapier, Viagra, Botox…) sowie der jetzigen Bedeutung Ludwigsburgs als Bildungsstadt.

Mit einem Blick auf Schloss Monrepos, dem sich manche von uns per Bus, manche zu Fuß auf einem wunderbaren Waldweg näherten, verabschiedeten wir uns von Ludwigsburg und unserem „Stadtführer“, um nach dem gemeinsamen Abendessen in Kleinbottwar vom Busfahrer auch wieder wohlbehalten nach Eisingen zurück gebracht zu werden.

Ich denke es war ein besonderer Tag, für den es sich lohnte, kleine Mühen (aufstehen am Morgen, laufen in Park und Stadt) auf sich zu nehmen und ich bin gespannt, wohin uns die nächste Herbstfahrt führen wird.

Jutta Kennerknecht

 
 

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