Unser Kommentar

Presse

Mit dem wiederum nur so von Fehlinformationen strotzenden Mainpost-Artikel v. 14.07.10 zum Rathaus Eisingen setzt sich leider die üble Stimmungsmache gegen den Gemeinderat Eisingen fort.

Deshalb zur Klarstellung: Der bereits ein Jahr alte Beschluss zum Rathaus Eisingen sieht im Dachgeschoß zwei geräumige und gut belichtete Büroräume sowie einige kleine Nebenräume vor. Die 1. Bürgermeisterin weigerte sich von Anfang an und nicht erst seit dem aktuellen „Toiletten-Problem“, diesen Beschluss zu vollziehen. Trotz hoher Baukosten und zusätzlicher Personalwünsche der 1. Bürgermeisterin würde sich somit das enge Raumangebot im Rathaus faktisch kaum verbessern, obwohl dies ein wesentliches Ziel der Planungen war. Falsch ist die Darstellung von 1. Bürgermeisterin bzw. Redakteur, es habe im Bauausschuss keine Einwände gegen die Umplanungen gegeben. Auf die sogar protokollierten Einwendungen wurde in der Ratssitzung ausdrücklich hingewiesen. Unser demokratisches Gemeinwesen sieht vor, dass der Gemeinderat als Vertretung der Gemeindebürger über derartige Bauangelegenheiten entscheidet. Der 1. Bürgermeisterin kommt die Aufgabe zu, die Beschlüsse zu vollziehen. Frau Engert fällt es offensichtlich schwer, sich an demokratische Spielregeln zu halten und ist deshalb in anderen Zusammenhängen auch schon von der Aufsichtsbehörde gemahnt worden. Sie scheint nicht dazugelernt zu haben. Die Fraktionen im Gemeinderat arbeiten gut zusammen. Die Ursache, weshalb die Zusammenarbeit mit der 1. Bürgermeisterin weder im Gemeinderat noch in der Verwaltung gelingt, ist sicherlich nicht in einer „spaltenden Toilette“ zu suchen, wie es die reißerische, gleichwohl unsinnige Überschrift des Artikels nahezulegen scheint.

 
 

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