Zum Thema Baukostenbeteiligung Pfarrsaal

Gemeinderat

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Eisingen hat einmütig für die Baukostenbeteiligung der politischen Gemeinde am neuen Pfarrsaal gestimmt. Hans Kohl hat als 2. Bürgermeister eine Deckelung des Zuschusses auf ein Drittel höchstens aber 500.000,-- EUR ins Spiel gebracht, welcher die Fraktion ebenso zugestimmt hat.

Unsere Gründe für die gemeindliche Beteiligung:

  • Der Nikolaussaal ist als Gemeindesaal der kath. Kirchengemeinde nicht mehr geeignet, aus Gründen des Feuerschutzes darf er eigentlich nicht mehr genutzt werden. Auch ist dieser Saal nicht barrierefrei. Beide Bedingungen zu erfüllen würde nicht verantwortbare bauliche Eingriffe erfordern und ebenfalls hohe Kosten verursachen. Bei einem Besuch dieses Raumes erkennt man, dass hier auch mit sehr großem Aufwand keine vernünftige Möglichkeit geschaffen werden kann.
  • Das Bedürfnis der kath. Kirchengemeinde hier in Kirchennähe einen neuen Versammlungs- und Veranstaltungsraum zu schaffen, ist verständlich und unterstützenswert. Die benachbarte evangelische Kirche besitzt in einem Gebäude Kirchen- und Versammlungsraum. Nur die großzügige Handhabung seitens der ev. Geistlichkeit ermöglicht dort auch größere kulturelle Veranstaltungen, indem der Kirchenraum zum Veranstaltungsraum zugelassen wird, für unser Empfinden manchmal grenzwertig. Insofern ist durch den neuen Pfarrsaal eine Entlastung denkbar.
  • Unsere einmütige Zustimmung wie auch die des ganzen Gemeinderats beruht wesentlich auf der Zusage von Pfarrer Dr. Jelonek, dass die politische Gemeinde den Pfarrsaal wird kostenfrei nutzen dürfen. Hier fällt die Nähe zum Rathaus und die Barrierefreiheit besonders ins Gewicht. So können Gemeinderatssitzungen künftig bei Bedarf (z. B. Barrierefreiheit) dort stattfinden, oder etwa auch Trauungen mit größerer Hochzeitsgesellschaft.
  • Vor der Abstimmung wurde die Frage aus dem Gemeinderat an die Bürgermeisterin, ob der Gemeindehaushalt denn den Zuschuss zulasse, mit ja beantwortet; auch diese Auskunft der Bürgermeisterin als ehemalige Kämmerin von Höchberg bestärkte uns in der Richtigkeit der Entscheidung.
  • Die ursprüngliche Dreiteilung der Kosten auf politische, kirchliche Gemeinde und Diözese und – neu –  Übernahme der Mehrkosten über 1,5 Millionen durch die Diözese erschien uns angesichts des Zugewinns für die Gesamtgemeinde angemessen, und eine zügige Realisierung des Projekts ist angesichts des Bauherrn mit der Diözese im Hintergrund zu erwarten, so dass der Missstand Nikolaussaal möglichst rasch beseitigt wird.

Einfluss auf andere gemeindliche Projekte:

  • Andere Projekte wie Schulsanierung, Barrierefreiheit von Bushaltestellen, Sanierung Sportplatz stehen längst im Haushalt; die Realisierung stockt aus welchen Gründen auch immer. Für eine Kindergartenerweiterung (so denn wirklich erforderlich) wurde vom Gemeinderat grünes Licht gegeben, einen Architekten zunächst mit der Grundstückauswahl zu beauftragen, wir warten auf eine entsprechende Aktion.  
  • Für das Projekt Hauptstraße 50 (HS 50) hat man mit der Entscheidung Pfarrsaal eine Planungsfreiheit gewonnen, und für die Finanzierung des Projekts HS 50 ist ein Modell angedacht, welches den Haushalt möglicherweise nicht oder nur wenig belastet. Im Übrigen ist das Projekt HS 50 erst einmal gründlich zu planen.

Andere Veranstaltungsräume in der Gemeinde:

  • Der Theatersaal im St. Josefsstift war für uns im Vorfeld der letzten Kommunalwahl ein Rettungsanker, nachdem die Reservierung der Erbachhalle seitens des Rathauses zum Problem gemacht worden war. Wir sind uns der sehr guten Möglichkeit mit diesem Saal und vor allem der auch für politische Veranstaltungen offenen Bereitstellung dankbar bewusst. Erbachhalle und St.-Josefs-Stift liegen nachteilig weit ab von der Ortsmitte und entsprechen auch in den Ausmaßen nicht dem kleiner geplanten Pfarrsaal.

Ihre SPD-Fraktion im Eisinger Gemeinderat
(Fraktionssprecher: Dr. Helmut Kennerknecht, Tel. 09306/8409, dankbar für Rückäußerungen)

 

 
 

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